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Kleiner (unvollständiger) Jahresrückblick 2018

Heideblick, den 12.01.2019

Plötzlich und unerwartet zeigt der Kalender schon wieder ein neues Jahr an. An dieser Stelle soll ein kleiner Jahresrückblick noch mal die Gedanken auf das vergangene Jahr richten.

 

Diese begannen mit Restarbeiten aus 2017 in Goßmar. Dort wurden die Seitenbereiche der Dorfstraße für rund 28 TEUR instandgesetzt.  

Im April gingen die Arbeiten in Langengrassau am Zöllmersdorfer Weg weiter. Am 17.05.18 war dann offizielle Verkehrsfreigabe. Insgesamt kostete der Ausbau rund 350 TEUR.

 

Am 24.5. gab es weitere Verkehrsfreigaben, die Restarbeiten an der „Kirschallee“ (Abschnitt zwischen Falkenberg – und Wüstermarke) und der Bau der Kastanienallee (Bornsdorf – Weißack) wurden abgeschlossen.

Die Kirschallee kostete rund 240 TEUR und die Kastanienallee rund 390 TEUR.

 

3,6 km Waldbrandschutzwege zwischen Walddrehna und Wüstermarke wurden für rund 90 TEUR instandgesetzt. Darüber hinaus wurden Wegeabschnitte zwischen Wüstermarke und Waltersdorf (1.200 m) und Wüstermarke und Walddrehna (2.100 m) für 21 TEUR repariert.

 

In Wüstermarke wurde der ehemalige Wasserturm saniert. Er bekam u.a. ein neues Dach. Es werden Kosten von etwa 40 TEUR erwartet.

Überraschend wurde hier ein 30 m tiefer Brunnen entdeckt.

 

In Pitschen-Pickel wurde der Containerstandplatz verlegt. Das Gerätehaus in Langengrassau erhielt ein neues Dach und einen neuen Anstrich.

 

Auf dem Sportplatz in Walddrehna wurde für 75 TEUR ein Minispielfeld kurz vor Jahresende fertig gestellt.

Auf dem Spielplatz in Langengrassau wurden einige Spielgeräte für rund 20 TEUR erneuert.

 

Die energetische Sanierung des Bauhofes in Waltersdorf ist nun auch weitgehend abgeschlossen. Insgesamt hat es rund 300 TEUR gekostet.

 

Löschteiche in Trebbinchen und Langengrassau wurden 2018 ebenfalls instandgesetzt.

 

Für zahlreiche durchgeführte Maßnahmen ist es gelungen Fördermittel zu akquirieren.

 

Abgerissen wurde 2018 ein baufälliges Haus in der Langengrassauer Dorfstraße, der alte Konsum in Pitschen-Pickel, das ehemalige Sparkassengebäude in Bornsdorf sowie die Gebäude auf dem Sportplatz in Bornsdorf.

 

Noch nicht abgeschlossen sind die Bahnbrücke in Wehnsdorf und die Bahnunterführung in Walddrehna.  In Walddrehna ist die Mängelliste der Gemeinde noch ziemlich lang. Die Kosten betragen hier voraussichtlich 12 Mio. € plus x. Davon muss die Gemeinde ein Drittel tragen.

 

Auch die endgültigen Kosten für die bereits 2017 weitgehend beendeten Baumaßnahmen zum Schutz vor dem Grundwasserwiederanstieg in Beesdau sind noch nicht abschließend bekannt. Der Eigenanteil der Gemeinde dürfte hier ca. 700 TEUR betragen. Am 3. Januar 2018 kam es zu Starkregen. Das Wasser in Beesdau lief ohne Probleme ab. Es hat sich also gelohnt.

 

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr hatten auch wieder viel zu tun. Insgesamt waren sie 47 mal im Einsatz um Menschen zu helfen und Sachwerte zu schützen. Der Gemeindeausscheid fand in Beesdau statt. Mehrere Kameradinnen und Kameraden absolvierten erfolgreich mehrere Weiterbildungen.

Das Durchschnittsalter unserer Feuerwehrfahrzeuge beträgt inzwischen 24 Jahre. Da ist viel Fleiß und Geschick erforderlich, um deren Einsatzbereitschaft sicher zu stellen. Die Kids Feuerwehren haben viele Mitglieder. Das lässt für die Zukunft hoffen. Auch unsere Feuerwehrsportler nahmen wieder erfolgreich an zahlreichen Wettkämpfen teil.

 

Liebe Kameradinnen und Kameraden vielen Dank für Eure hohe Einsatzbereitschaft und die vielen freiwilligen Stunden zum Wohle der Gemeinschaft.

 

Darüber hinaus sind ja unsere Ortswehren in vielen Ortsteilen das Rückrad des gesellschaftlichen Lebens.  Und so wurde auch 2018 viel gefeiert. Besonders groß wurde in Goßmar das 650 jährige Jubiläum gefeiert. Die mehrjährige Vorbereitung hat sich gelohnt. Der große Festumzug lockte viele Besucher an.  Das Gehrener Schwimmbad feierte seinen 60. Geburtstag und der Heimatverein Schwarzenburg wurde 10 Jahre alt, um nur einige zu nennen.

 

Ein schwieriges Jahr war es für die Landwirtschaft. Der heiße Sommer führte zu teils erheblichen Ernteeinbußen. Die Folgen werden erst nach und nach sichtbar. Zum Glück sind wir bisher von der Afrikanischen Schweinepest verschont geblieben. Keiner darf jedoch diese Gefahr unterschätzen. 

 

Unser Handwerk und Gewerbe arbeitet stabil und zuverlässig. Regelrechte Besuchermagneten sind die Hausmesse bei den Technischen Werkstätten in Langengrassau und die Verpächtertage der Landwirtschaftsbetriebe. Daneben unterstützen viele Gewerbetreibende das gesellschaftliche Leben  in unseren Dörfern mit Finanz- oder Sachleistungen. Auch hierfür sei einmal Dank gesagt.

 

Im September besuchte Landrat Loge die Agrargenossenschaft in Goßmar. Ein zunehmendes Problem für viele Betriebe ist der Fachkräftemangel.

 

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist schwierig. Hier gab es 2018 Erfolge und Misserfolge.

Rund 50 Asylbewerber leben nun schon seit 2015 in Walddrehna. Im Zusammenhang mit der Integration von Asylbewerbern gab es ja 2015 das Kunstprojekt „Raum für Gedanken“. Für dieses Kunstprojekt wurde jetzt die Künstlerin Frau Ollroge vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

 

Auch unsere Senioren und Senioren sind aktiv. So gibt es in zahlreichen Ortsteilen regelmäßige Treffen. Im Dezember besuchten 46 von ihnen den Bundestag in Berlin.

 

An dieser Stelle hätten es noch viele Menschen und Ereignisse verdient erwähnt zu werden. Dennoch würde kein vollständiger Jahresrückblick gelingen.

 

Die Windkraft war 2018 wieder ein Thema, welches die Gemeinschaft spaltet. Man kann es den Investoren und Grundstückseigentümern nicht verdenken, mit der Windkraft Geld zu verdienen. Begünstigt wird es ja durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Beeinträchtigungen der Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner, insbesondere in Pitschen-Pickel, sind aber nicht unerheblich. Hinzu kommt ja noch der fehlende Netzausbau um den Strom zu den Abnehmern zu transportieren.

 

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der MAERKER auf unserer Internetseite. Hier können Sie mitteilen, wo Sie ein Infrastrukturproblem entdeckt haben - gefährliche Schlaglöcher, defekte Straßenlampen oder defekte Spielgeräte werden uns zunehmend über diesen Weg gemeldet. Es gibt übrigens eine kostenlose APP vom Maerker.

 

Demnächst werden wir den MAERKER Plus einführen.  Er umfasst 2 Themenbereiche:

  1. "Ihr Anliegen": Hier können Sie lokale Anliegen vorbringen sowie Hinweise und Anregungen geben aber auch Kritik zu üben.

 

  1. "Diskussionsthemen": Dieser Baustein bietet Ihnen die Möglichkeit zur Kommunikation mit der Kommune zu einem konkreten Thema. Die Diskussionsthemen werden von der Maerker Plus-Redaktion vorgegeben und für einen bestimmten Zeitraum eingestellt. Beginnen wollen wir hier mit dem Thema der Einrichtung eines Hundestrandes am Bornsdorfer Teich.

 

Als Fazit für das vergangene Jahr bleibt: Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Einiges ist gelungen, Anderes nicht. 

 

Ein besonderes Dankeschön gilt den Mitgliedern der Ortsbeiräte und unserer Gemeindevertretung. Sie geben die notwendigen Impulse und treffen die erforderlichen Entscheidungen damit es immer ein kleines Stückchen vorangeht.

 

2019 wird es keinen Stillstand geben, weitere Projekte stehen an. Die Sanierung des Schulhofes, der Neubau der Gehwege und Straßenbeleuchtung in der Bahnhofstraße in Walddrehna sowie ein neues Gerätehaus für Wehnsdorf sind nur einige davon. Der Bau von Waldbrandschutzwegen wird fortgesetzt. Der Friedhofsweg in Bornsdorf hat auch gute Chancen ausgebaut zu werden.

 

Unsere Kitas sind gut ausgelastet. Hier müssen wir schauen, dass die erforderlichen Plätze auch in Zukunft immer zur Verfügung stehen. Den Speiseraum in der Schule müssen wir vergrößern. Es ist schön, dass so viele Kinder das Essenangebot nutzen.

 

2019 finden neben den Europa- Landtags- und Kreistagswahlen auch die Wahlen zur Gemeindevertretung und den Ortsbeiräten sowie die Bürgermeisterwahl statt.  Ich hoffe sehr, dass sich genügend Einwohnerinnen und Einwohner zur Wahl stellen und es in allen Ortsteilen wieder einen Ortsbeirat und eine starke Gemeindevertretung gibt.

 

Ich wünsche uns vor allem viel Gesundheit und die Kraft gemeinsam einige Dinge wieder ein kleines Stück voran zu bringen.

 

 

F. Deutschmann

Bürgermeister

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Kleiner (unvollständiger) Jahresrückblick 2018

 

 

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